Keine Angst vor KI und Innovationen

Künstliche Intelligenz verändert Wirtschaft, Medien und Gesellschaft mit einer Geschwindigkeit, auf die viele Organisationen nicht vorbereitet sind. Prof. Michael Schwertel ordnet ein, was wirklich zählt und zeigt, warum Verstehen besser ist als Verdrängen.

Warum Künstliche Intelligenz gerade jetzt so verunsichert

Die Halbwertszeit technologischen Wissens schrumpft. Was gestern als Innovation galt, ist heute Standard und morgen überholt. Generative KI-Systeme wie ChatGPT, Gemini oder Claude haben innerhalb weniger Monate die Art verändert, wie Menschen arbeiten, kommunizieren und Entscheidungen treffen. Gleichzeitig wächst die Verunsicherung: in Vorstandsetagen, in Redaktionen, in Bildungseinrichtungen, in ganzen Branchen.

Das Problem ist nicht die Technologie selbst. Das Problem ist die Geschwindigkeit, mit der sie sich entwickelt und die Tatsache, dass unsere Strukturen, Entscheidungsprozesse und mentalen Modelle dafür nicht gemacht sind. Exponentielles Wachstum trifft auf lineare Planungslogik. Das erzeugt Reibung. Und Reibung erzeugt Angst.

Genau hier setzt die Arbeit von Prof. Michael Schwertel an: nicht bei der Technik allein, sondern bei der Fähigkeit, Entwicklungen einzuordnen, Relevantes von Irrelevantem zu trennen und handlungsfähig zu bleiben.

Vortrag von Michael Schwertel über Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Mediengestalter Ausbildung am Simon Ohm Berufskolleg in Köln

Angst vor KI entsteht dort, wo Orientierung fehlt

In der öffentlichen Debatte dominieren zwei Extreme: Auf der einen Seite die Technologie-Euphorie, die jedes neue Tool als Revolution verkauft. Auf der anderen Seite apokalyptische Szenarien, die Arbeitsplatzverluste, Kontrollverlust und das Ende menschlicher Kreativität beschwören. Beide Pole haben eines gemeinsam: Sie verhindern differenziertes Handeln.

Prof. Schwertel beobachtet seit Jahren, wie Unternehmen und Organisationen in diesem Spannungsfeld erstarren oder panisch auf jeden Trend aufspringen, ohne ihn zu verstehen. In seinen Keynotes beschreibt er dieses Phänomen als Orientierungslücke: Die Technik ist da, aber das Verständnis für ihre Implikationen fehlt.

Was diese Orientierungslücke konkret bedeutet:

Führungskräfte investieren in KI-Projekte, ohne die strategischen Konsequenzen zu durchdenken. Kommunikationsabteilungen setzen KI-Tools ein, ohne die Qualität ihrer Inhalte zu hinterfragen. Medien berichten über KI, ohne die technologischen Grundlagen erklären zu können. Und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fragen sich, ob sie morgen noch gebraucht werden.

Die Antwort auf diese Verunsicherung ist nicht weniger Technologie, sondern mehr Kompetenz im Umgang mit ihr.

Was „Keine Angst vor KI" in der Praxis bedeutet

„Keine Angst vor KI“ ist kein naiver Optimismus. Es ist eine Haltung, die auf Verstehen setzt statt auf Verdrängen. Wer versteht, wie generative KI-Systeme funktionieren, wo ihre Stärken liegen und wo ihre Grenzen beginnen, kann souverän entscheiden: Wo setze ich KI ein? Wo nicht? Und warum?

Prof. Schwertel vermittelt diese Kompetenz in drei Dimensionen:

Technologische Einordnung: Wie funktionieren aktuelle KI-Systeme? Was können Large Language Models tatsächlich und was eben nicht? Warum ist die Unterscheidung zwischen echter und scheinbarer Intelligenz entscheidend für strategische Entscheidungen?

Organisationale Perspektive: Welche Prozesse lassen sich sinnvoll durch KI unterstützen? Wo liegen Effizienzgewinne, die über den Hype hinausgehen? Und wie gelingt die Integration, ohne bestehende Stärken zu opfern? Antworten darauf gibt er in seinen KI-Workshops, die individuell auf Branchen und Unternehmen zugeschnitten werden.

Gesellschaftliche Dimension: Wie verändert KI öffentliche Meinungsbildung, journalistische Arbeit und demokratische Prozesse? Warum wird Medienkompetenz im KI-Zeitalter zur Bürgerpflicht? Und welche Verantwortung tragen Unternehmen, die KI-generierte Inhalte in Umlauf bringen?

Vortrag von Michael Schwertel zu KI Agenten und OpenClaw am Simon Ohm Berufskolleg in Köln
Podiumsdiskussion zu Künstlicher Intelligenz und Mediengestalter Ausbildung am Simon Ohm Berufskolleg in Köln mit Michael Schwertel

Keine Angst vor KI: ein Thema, das gerade Redaktionen jetzt brauchen

Für Journalistinnen und Journalisten ist die Frage, wie Gesellschaft mit KI umgeht, eine der zentralen Geschichten dieser Dekade. Und es ist eine Geschichte, die mehr braucht als technische Erklärungen. Sie braucht Einordnung aus verschiedenen Perspektiven.

Prof. Michael Schwertel verbindet als einer der wenigen Experten in Deutschland mehrere relevante Blickwinkel: Er lehrt als Professor für Media Management an der CBS International Business School, ist seit 2007 Jury- und Nomkommitglied beim Grimme-Online-Award und war in den vergangenen Jahren regelmäßig als Experte in deutschen Medien zu sehen. Unter anderem bei WDR, ZDFheute, hr2, MDR und 3Sat.

Relevante Gesprächsanlässe für Redaktionen:

– Wie verändert KI die Art, wie Menschen Entscheidungen treffen und warum sind viele Organisationen darauf nicht vorbereitet?
– Warum ist die Angst vor KI am Arbeitsplatz oft ein Orientierungsproblem und kein Technologieproblem?
– Was können Unternehmen konkret tun, um KI verantwortungsvoll einzusetzen. Jenseits von Marketing-Phrasen?
– Welche Rolle spielen Führungskräfte bei der KI-Transformation und warum scheitern so viele daran?
– Wie verändert KI die Medienlandschaft von der Content-Produktion bis zur Wahrnehmung von Wahrheit? (siehe auch: Wahrnehmung und Realität in Zeiten von KI)

Als Gesprächspartner bietet Prof. Schwertel:

– Fundierte Einordnung zwischen Hype und Substanz
– Verständliche Sprache für ein breites Publikum
– Konkrete Beispiele aus Wirtschaft, Medien und Bildung
– Unabhängigkeit. Keine Unternehmensinteressen, keine Produktwerbung
– Langjährige Erfahrung mit Interviews, Live-Formaten und Diskussionsrunden

Für Interviewanfragen und Hintergrundgespräche: Kontakt aufnehmen

Keynotes und Workshops: Orientierung statt Aktionismus

Prof. Schwertel setzt auf Formate, die mehr vermitteln als Information: Sie schaffen Verständnis, ermöglichen Diskussion und motivieren zum eigenständigen Handeln.

Keynote: Keine Angst vor KI und Innovationen
Der Vortrag zeigt, warum exponentielles Wachstum unsere gewohnten Planungslogiken aushebelt, weshalb technologische Kompetenz zur Führungsaufgabe wird und wie Organisationen die Lücke zwischen Innovation und Umsetzung schließen können. Geeignet für Unternehmen, Verbände, Bildungseinrichtungen und Veranstaltungen, die Zukunftskompetenz vermitteln wollen.

Keynote: Zukunftsmindset – Orientierung in Zeiten der Innovationsexplosion
Wie Führungskräfte in einem Umfeld rasanter Veränderung handlungsfähig bleiben. Mit einem klaren Rahmen für Entscheidungen unter Unsicherheit.

Workshop: KI-Kompass Workshop
Der KI-Kompass ist ein von Prof. Schwertel entwickeltes Modell, mit dem Organisationen KI-Entwicklungen systematisch einordnen und für sich bewerten können. Der Workshop vermittelt nicht nur Wissen, sondern eine Methode.

Workshop: Hands-on KI Workshop
Für Teams, die KI nicht nur verstehen, sondern praktisch anwenden wollen. Mit konkreten Anwendungsfällen aus Marketing, Kommunikation und Medienproduktion.

Alle Vorträge ansehen | Alle Workshops entdecken

Vortrag von Michael Schwertel über Künstliche Intelligenz und Mediengestaltung vor Auszubildenden am Simon Ohm Berufskolleg in Köln

Für wen das Thema „Keine Angst vor KI" besonders relevant ist

Unternehmen und Organisationen im Wandel: Wer KI strategisch einsetzen will, muss zuerst verstehen, was möglich ist und was nicht. Bevor Budgets fließen, braucht es Orientierung. Genau das liefern die Keynotes und Workshops von Prof. Schwertel.

Führungskräfte: Transformation beginnt nicht mit Tools, sondern mit Haltung. Wer als Führungskraft Unsicherheit abbauen will, muss selbst verstehen, wohin die Reise geht und das Team mitnehmen. Das Thema Zukunftsmindset und Innovationsexplosion vertieft diesen Aspekt.

Medien und Redaktionen: Die Berichterstattung über KI braucht mehr als Headlines. Sie braucht Expert:innen, die Entwicklungen in größere Zusammenhänge einordnen. Das Thema KI in Medien, Kommunikation und Gesellschaft bietet dafür den Rahmen.

Bildungseinrichtungen: Schulen, Hochschulen und Weiterbildungsinstitutionen stehen vor der Frage, wie sie KI in Lehre und Organisation integrieren, ohne bewährte pädagogische Prinzipien aufzugeben.

Verbände, Stiftungen und öffentliche Institutionen: Von der Europäischen Union über die Friedrich-Naumann-Stiftung bis zur Landesanstalt für Medien NRW. Prof. Schwertel arbeitet seit Jahren mit Institutionen zusammen, die den gesellschaftlichen Diskurs über Technologie und Innovation gestalten.

Für wen das Thema „Keine Angst vor KI" besonders relevant ist

Unternehmen und Organisationen im Wandel: Wer KI strategisch einsetzen will, muss zuerst verstehen, was möglich ist und was nicht. Bevor Budgets fließen, braucht es Orientierung. Genau das liefern die Keynotes und Workshops von Prof. Schwertel.

Führungskräfte: Transformation beginnt nicht mit Tools, sondern mit Haltung. Wer als Führungskraft Unsicherheit abbauen will, muss selbst verstehen, wohin die Reise geht und das Team mitnehmen. Das Thema Zukunftsmindset und Innovationsexplosion vertieft diesen Aspekt.

Medien und Redaktionen: Die Berichterstattung über KI braucht mehr als Headlines. Sie braucht Expert:innen, die Entwicklungen in größere Zusammenhänge einordnen. Das Thema KI in Medien, Kommunikation und Gesellschaft bietet dafür den Rahmen.

Bildungseinrichtungen: Schulen, Hochschulen und Weiterbildungsinstitutionen stehen vor der Frage, wie sie KI in Lehre und Organisation integrieren, ohne bewährte pädagogische Prinzipien aufzugeben.

Verbände, Stiftungen und öffentliche Institutionen: Von der Europäischen Union über die Friedrich-Naumann-Stiftung bis zur Landesanstalt für Medien NRW. Prof. Schwertel arbeitet seit Jahren mit Institutionen zusammen, die den gesellschaftlichen Diskurs über Technologie und Innovation gestalten.

Lassen Sie uns über Ihre Fragen sprechen

Ob als Keynote Speaker für Ihre Veranstaltung, als Workshopleiter für Ihr Team oder als Experte für Ihre Redaktion: Prof. Michael Schwertel steht für Anfragen zur Verfügung.

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